Stiftung Aktuell

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V hat seit dem 01.05.2016 ein neues, zusätzliches Vorstandsmitglied.

"Wir freuen uns, dass Herr Rudolf Borchert unseren Stiftungsvorstand verstärkt und zusätzlich zu Herrn Hans Jürgen Zimmermann als ehrenamtliches Vorstandsmitglied unsere Stiftungsarbeit aktiv mitgestalten wird", so Bjørn Schwake, geschäftsführender Vorstand der Stiftung. "Mit Herrn Borchert konnten wir ein weiteres engagiertes Vorstandsmitglied gewinnen, der mit seiner Erfahrung und sehr guten Vernetzung in Mecklenburg-Vorpommern sicherlich neue, wertvolle Impulse in unsere Stiftungsarbeit bringen wird", so Schwake weiter.

Am 30. April fand der bundesweite Aktionstag der „Tag der Erneuerbaren Energien“ statt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr konnte man auch in diesem Jahr bei uns in Mecklenburg-Vorpommern an diesem Tag wieder zahlreiche Aktionen rund um die Erneuerbaren Energien erleben und spannende Informationen und Einblicke erhalten.

Koordiniert vom Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern hatten sich wieder viele Projekte und Initiativen, die sich in allen Bereichen der Erneuerbaren Energien engagieren, zusammengefunden, um diesen Aktionstag landesweit erlebbar zu machen. Unsere Stiftung bot am 30. April zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft und deren Projektpartnern die Besichtigung einer Ausgleichsmaßnahme für einen Windpark an. Den Flyer zur Aktion finden Sie hier.

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern präsentierte am Donnerstag, den 10.03.2016 den neuen Jan Haft Film „Magie der Moore“ im Capitol Kino in Schwerin.

Fast 180 Schüler verschiedener Jahrgänge erlebten vormittags einen faszienierenden Einblick in den bedrohten Lebensraum Moor. Um Schulklassen bei ihrer Entscheidung, diesen Film zu schauen, zu unterstützen, lag der Eintrittspreis der Schulvorstellung bei 3,- € pro Person. Die Differenz zum regulären Eintrittspreis hat die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V übernommen.
Am Abend folgten rund 70 Interessierte der Einladung des BUND M-V und unserer Stiftung.

Das Moor – eine Welt voller Überraschungen und Geheimnisse. Mystisch, schaurig und ein prachtvoller Lebensraum mit einer beeindruckenden Artenvielfalt.
Nach seinem großen Kinoerfolg DAS GRÜNE WUNDER – UNSER WALD lenkt Jan Haft, einer der renommiertesten Naturfilmer Deutschlands, in seinem zweiten Kinofilm MAGIE DER MOORE den Blick auf eine fast unbekannte Welt.

In fünf Jahren Drehzeit und an 80 verschiedenen Drehorten ist ein beeindruckendes Porträt der Moorlandschaften entstanden, das von Grimme-Preisträger und Tatort-Kommissar Axel Milberg erzählt wird.

Hier der Link zum Filmtrailer

Am Abend des 10. Oktobers wurden die besten deutschen Naturfilmproduktionen des Jahres auf dem Darß ausgezeichnet. Unsere Stiftung hatte in diesem Jahr wieder den mit 1.000 € dotierten Preis in der Kategorie "Publikumswahl" gestiftet.

"Amerikas Naturwunder - Saguaro" von Henry M. Mix und Yann Sochaczewski erhielt den begehrten Publikumspreis und zudem den großen Jury-Preis in der Kategorie "Wildnis Natur". "Der letzte Raubzug" von Jakob Kneser wurde in der Kategorie "Mensch und Natur" als bester Film ausgezeichnet. Der Preis der Kinderjury ging an den Film "10 Milliarden". Monika Seiffert (MDR) und Udo A. Zimmermann (BR) wurden mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet sowie Katrin Dücker-Eckloff für den besten Schnitt (Saguaro) und Hajo Schomerus (10 Milliarden) für die beste Kameraarbeit.
 

Am 3. Oktober 2015 fand im Jassewitzer Busch ein Waldfest
statt, auf dem Anja Teske ihr Buch über den Jassewitzer Busch - IM WALD. Wandern und wundern -  vorgestellt hat.

Fast 20 Teilnehmer genossen bei schönstem Herbstwetter den Zauber dieses Waldes.

Nach einer Einstimmung in den Wald als die ganzheitlichste Natur außerhalb der Meere durch den Forstamtsleiter Peter Rabe und einer kurzen Vorstellung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern durch deren Vorstandsvorsitzenden Bjørn Schwake führten Maika Hoffman von in natura und Herr Rabe die Besucher in die Welt der Waldgestalten ein. Später hat dann noch der Dichter Kurt Scharf aus seinen Gedichten vorgelesen und der "verzauberte" Nachmittag klang bei Stockbrot und Getränken am Lagerfeuer aus.

Die Fotografin Anja Teske aus Berlin fotografiert seit einigen Jahren in Mecklenburg, insbesondere im Jassewitzer Busch, einem ganz besonderen Wald, der unserer Stiftung zu fast einem Drittel gehört.

Bizarre Baumwesen lassen das Bild eines scheinbar verwunschenen Waldes entstehen – voller Kraft und Stärke repräsentieren sie als Zeitzeugen historischer Niederwaldnutzung eine nachhaltige Waldnutzungsform, die im Laufe der letzten Jahrzehnte an Bedeutung und Wert verloren hat. 250-jährige Kopfhainbuchen laden ein, sich auf eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten zu begeben und diesen besonderen Schutzwald, einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern, auf vielfältigste Weise zu erfahren.

Diese einzigartige Stimmung hat Anja Teske jetzt in Fotografien "eingefangen" und - ergänzt mit Gedichten von Kurt Scharf - zu einem außergewöhnlichen Buch zusammengefaßt.

Einen kleinen Einblick in das Buch erhalten Sie hier und auf der Webseite von Anja Teske.

Der Druck dieses Buches wurde durch unsere Stiftung finanziell unterstützt.

Der Jassewitzer Busch ist ein 200 bis 250 Jahre alter Kopfhainbuchenwald. Ein Bestand dieser Dichte ist einmalig in unserem Bundesland. Er stellt eines der letzten Relikte dieser historischen Waldwirtschaftsform in der Bundesrepublik Deutschland dar.
Im Juni 2001 wurde der „Jassewitzer Busch“ zum ersten Schutzwald von Mecklenburg-Vorpommern erklärt. Weitere Informationen zum Wald finden Sie hier.

Modellprojekt mit dem Stralsunder Zoo auf Stiftungsflächen in der Sandkuhle Gersdin

Im Rahmen eines durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) geförderten Projektes kommen Esel aus dem Stralsunder Zoo auf unseren Stiftungsflächen in Gersdin in der naturschutzgerechten Pflege von Trockenstandorten zum Einsatz. Ziel ist die Bekämpfung von problematischen Weidegräsern (speziell Landreitgras - Calamagrostis epigejos).
In dem Projektes soll eine Mischbeweidung aus Eseln und Schafen in der Sandkuhle Gersdin als Modellprojekt für ein praktikables und finanzierbares Landschaftspflegekonzept auf Trockenrasenflächen erprobt und dokumentiert werden. Neben den vegetationslenkenden Zielen besitzt das Projekt auch unter einem anderen Aspekt Modellcharakter: Aufgrund des Vordringens des Wolfes nach Mecklenburg-Vorpommern gewinnt die Beimischung von Eseln in Schafherden eine  Bedeutung als alternative Methode für die Prädatorenabwehr. Darüber hinaus legen sich die Esel auf höher gelegenen Bereichen Sandbadestellen an. Durch häufige Nutzung dieser Stellen wird der Bewuchs zurückgedrängt und die Grasnarbe wird aufgebrochen. Diese Stellen sind ökologisch wertvolle Kleinstbiotope und Lebensraum für Insekten und Kleinlebewesen.

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern (StUN M-V) gewährt Zuwendungen für Angebote der mobilen Umweltbildung in Mecklenburg-Vorpommern.
In unserem Bundesland mit seiner geringen Bevölkerungsdichte und zugleich reichen Naturausstattung gibt es viele Möglichkeiten zum Naturerlebnis und zum Draußen-Lernen.

Mit unseren Entdeckungstouren leisten wir dafür bereits zahlreiche Beiträge.

Nachdem wir uns letztes Jahr über den Uhu-Nachwuchs auf unseren Stiftungsflächen im Grambower Moor gefreut haben, sucht der Uhu jetzt die Nähe zu unserer Geschäftsstelle in Schwerin. Der Uhu wurde seit Anfang dieses Jahres immer wieder an der Paulskirche gehört und gesehen.
Das Foto zeigt ihn in einer Nische an der Paulskirche.
Besteht eine Verbindung zu dem Uhu-Jungwuchs aus dem Grambower Moor? Wir wissen es nicht, aber er bestärkt bzw. symbolisiert das Experiment, Natur und Kirche zusammenzubringen.

Vielleicht der Beginn einer außergewöhnlichen aber wundervollen Freundschaft zwischen Paulskirche und unserer Stiftung.

Am 26. Januar hat sich das Landesnetzwerk Nationales Naturerbe Mecklenburg-Vorpommern im Karower Meiler zu seiner 5. Beratung getroffen.
20 Vertreter aus 14 Organisationen und Institutionen sind der Einladung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern (StUN MV) und der Michael Succow Stiftung (MSS) gefolgt.
StUN MV und MSS konnten das Netzwerk Dank einer Projektförderung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) aus Mitteln der BINGO-Lotterie ca. 2 Jahre lang koordinieren und haben in dieser Zeit unter anderem Leitlinien für die Erstellung von Leitbildern und Entwicklungskonzepten entwickelt und mit den Netzwerkteilnehmern diskutiert. Auch Fragen zum praktischen Flächenmanagement und zum Monitoring auf Naturerbeflächen wurden thematisiert.

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