In unserem Bundesland sind sie als Relikt einer längst nicht mehr praktizierten
traditionellen Waldwirtschaftsform einmalig: Die Kopfhainbuchen bei Jassewitz
(Nähe Wismar) auf einer Waldfläche von lediglich noch 4 Hektar. Um die 250
Jahre alt dienten sie Bauern lange Zeit zur Gewinnung von Stangenholz (z. B. für
Wagendeichseln und Radspeichen) und der Erzeugung von Laubheu. Dafür wurden die
Bäume "geköpft". Zur Sicherung dieses historisch wertvollen Bestandes wurde er
2001 als erster Schutzwald des Landes ausgewiesen. Die Erhaltungsziele unterstützt
die Stiftung durch den Kauf dieses Waldes.
Renaturierung
von Mooren
Moore
sind eindrucksvolle Landschaftelemente mit wesentlicher Bedeutung als Wasserspeicher,
Filterökosystem und bieten interessante Lebensräume für zahlreiche Spezialisten
unter Pflanzen und Tieren. Immerhin 12,6 % unseres Bundeslandes sind damit bedeckt.
Sie zu erhalten und zu renaturieren ist eine bedeutsame Naturschutzaufgabe.
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NSG Grambower Moor
(zweitgrößtes
Regenmoor M-V, bei Schwerin) Im Kernbereich kaufte die Stiftung bisher 234 Hektar
Moorfläche und stellte diese dem örtlichen Förderverein für ein Renaturierungsprojekt
zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen der Schutz der noch unversehrten Torflager,
der zwei natürlichen Torfseen und die Wiederherstellung einer torfbildenden Regenmoorvegetation
durch Wiedervernässung. Die moortypische Flora entwickelt sich prächtig. Kraniche
haben hier ein bedeutendes Einstandsgebiet gefunden.